Körperarbeit
Das deutsche Wort ‚Körperarbeit‘ ist bei uns nicht so geläufig wie im Englischen das Wort ‚Bodywork‘, aber ich will es gerne bei dem deutschen Wort belassen.
Körperarbeit kann sich auf Bewegungen und Übungen beziehen, die mit dem Klienten* erarbeitet und geübt werden. Dies kann Hilfsmittel wie ein Wackelbrett oder einen einfachen Tennisball einbeziehen. Besonders wichtig ist die Achtsamkeit für die korrekte Ausführung.
Körperarbeit kann aber auch auf dem Boden auf einem Futon oder einer Behandlungsliege stattfinden. Wenn Du schon mal bei mir warst, dann weißt du, dass ich früher nur auf dem Futon gearbeitet habe.
Heute ist meine Körperarbeit ruhiger, langsamer und behutsamer.
Die Behandlungen finden ausschließlich am bekleideten Körper statt. Der Klient* legt sich auf die Liege und wird dann im Normalfall von mir zugedeckt.
Meistens arbeite ich an den Füßen, mit der Hand respektvoll unter dem Kreuzbein und am Kopf. Aber je nach Diagnose kommen natürlich die entsprechenden Körperteil mit ins Spiel.
Die Arbeit kann aktiv mit Bewegungen, Rotationen oder Dehnungen sein oder sehr still und langsam mit haltenden Techniken. Dabei kann meditative Stille den Raum füllen oder das eine oder andere kleine Gespräch stattfinden. Fragen und Anmerkungen sind natürlich jederzeit willkommen.